• Im Vordergrund steht ein Mann, der sich die Augenbinde anlegt. Im Hintergrund stehen mehrere Personen, die ebenfalls Augenbinden tragen.
    Treppenhausorchester © Maximilian Probst
  • Im Vordergrund sitzen Menschen mit Augenbinden. Im Hintergrund steht eine Menschenmenge.
    Treppenausorchester © Anna-Kristina Bauer
  • Im Vordergrund liegen Menschen auf Liegestühlen. Im Hintergrund spielt ein Orchester.
    Treppenhausorchester © Anna-Kristina Bauer

Ein Hörspiel, das alle Sinne herausfordert: In völliger Dunkelheit erlebt das Publikum die tragische Geschichte der Schauspielerin Renate Müller, deren Liebe in den 1930er-Jahren tödliche Konsequenzen hatte. Deutsche Synchronstimmen von Stars wie Elijah Wood und Amanda Seyfried verleihen der wahren Begebenheit Intensität, während das Treppenhausorchester mit Mahler, Hindemith und Chansons der Zeit einen schillernden Klangraum eröffnet.

Die goldenen Zwanziger. Charleston, Jazz, Revue und Stummfilm. Auf der anderen Seite: Weltwirtschaftskrise, Aufstieg der NSDAP und Putschversuche. Inmitten dieser Zeit ist sie auf dem Weg, ein internationaler Filmstar zu werden: Renate Müller. Sie dreht mit Leinwandgrößen wie Willy Fritsch, Grethe Weiser und Heinz Rühmann – bis ihr die große Liebe zu einem Juden zum Verhängnis wird. Ihr tragischer, und bis zuletzt ungeklärter, Tod schockiert die Welt, doch schon bald gerät die damals so berühmte Schauspielerin und Chanson-Sängerin in Vergessenheit… 

Ein die Luft der 20er-Jahre atmender, glitzernder, dramatischer und spannend inszenierter Dark Room erzählt die Geschichte einer wahren Begebenheit – verwoben mit Musik von Gustav Mahler, Paul Hindemith und Chansons der Zeit. Das Publikum lauscht dem Orchester und der bekannten Synchronsprecherin Magdalena Turba und -sprecher Timmo Niesner in nahezu völliger Dunkelheit. Eine auditive Ausnahmesituation, in die Zuhörende vollumfänglich eintauchen können. 

Ein Abend, der die Grenzen des Konzertsaals sprengt und die Frage stellt: Wie nah kann uns eine Geschichte kommen, wenn wir sie nicht sehen, sondern nur hören?

  • Mitwirkende
    • Mitwirkende
    • Treppenhausorchester
    • Thomas Posth Dirigent
    • Magdalena Turba Sprecherin
    • Timmo Niesner Sprecher
    • Volker Bürger Regie
    • Ulrich Klingenschmitt Text
  • Programm
    • Programm
    • Gustav Mahler Bedächtig, nicht eilen aus Sinfonie Nr. 4 G-Dur (Fassung von Klaus Simon)
    • Gustav Mahler Ruhevoll, poco adagio (Auszüge) aus Sinfonie Nr. 4 G-Dur (Fassung von Klaus Simon)
    • Paul Hindemith Kammermusik Nr. 1 op. 24 Nr. 1
    • Paul Abraham »Ich bin ja heut’ so glücklich« (Fassung von Fynn Großmann)
    • Franz Doelle ›Liebe ist ein Geheimnis‹ aus »Die englische Heirat« (Fassung von Rüdiger Jantzen)
    • Werner Richard Heymann ›Mir ist so, ich weiß nicht wie‹ aus »Saison in Kairo« (Fassung von Fynn Großmann)
  • Weitere Infos
    • Weitere Infos
    • Keine Pause
    • Voraussichtliches Veranstaltungsende 21.25 Uhr

Im Abo Neuland

Veranstalter: Konzerthaus Dortmund

  • Vorschaubild zum Medieninhalt

    Video-Trailer

    zum Format »Dark Room« des Treppenhausorchesters

  • Im Vordergrund steht ein Mann mit Augenbinde, umgeben von Personen mit ähnlichen Augenbinde, in einem Raum mit Holzbalken.

    Ein Filmriss im Dunkeln

    Wie nah kann uns eine Geschichte kommen, wenn wir sie nicht sehen, sondern nur hören?

Revolta

Neuland

​Mit der Konzertreihe »Neuland« möchten wir anregen, neue Perspektiven einzunehmen, experimentieren, herausfordern und natürlich begeistern. Gemeinsam mit experimentierfreudigen Musikerinnen und Musikern verändern wir Raum, Zeit, Fokus oder Perspektive; wir ergänzen Medien, andere Kunstformen oder reduzieren bis auf den Kern. All dies passiert »live«, im flüchtigen Augenblick des musikalischen Moments.

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Gastronomie

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Service

  • Wo Sie uns finden

    Das Konzerthaus Dortmund liegt zentral in der Dortmunder Innenstadt.
    Konzerthaus Dortmund
    Brückstr. 21
    44135 Dortmund

    Der Haupteingang befindet sich in einer Fußgängerzone. Eine Direktvorfahrt mit dem Auto ist hier nicht möglich.

  • Anreise und Parken

    Das Konzerthaus Dortmund ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit Konzerttickets, die einen Hinweis auf das DSW21-Kombiticket enthalten, ist die Nutzung aller VRR-Verkehrsmittel zur An- und Abreise kostenlos (nähere Informationen zum DSW21-Kombiticket erhalten Sie hier).
    In unmittelbarer Nähe stehen Ihnen außerdem drei Parkhäuser zur Verfügung. Weitere Informationen zu Parkmöglichkeiten und -konditionen finden Sie hier.

  • Barrierefreiheit

    Das Konzerthaus Dortmund ist als barrierefreier Raum zertifiziert: Es verfügt über ebenerdige Zugänge; Foyer, Parkett sowie 1. und 2. Balkon sind über Aufzüge zu erreichen. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden. Für Nutzer von Hörhilfen steht eine Induktionsschleife zur Verfügung.
    Wenn Ihr Besuch mit besonderen Anforderungen verbunden ist, rufen Sie uns bitte unter T 0231 - 22 696 200 an. Unser kostenloser Begleitservice ist bestrebt, Ihnen einen angenehmen Besuch zu ermöglichen. Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit unseres Hauses finden Sie hier.

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    An der Garderobe im Foyer nimmt man gerne Ihre Mäntel und Rucksäcke, aber auch große Musikinstrumente oder Regenschirme entgegen. Im Konzertsaal sind nur Taschen bis maximal DIN-A4-Größe erlaubt. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Hausordnung. Die Garderobengebühr beträgt 1,50 €.

  • Einlass

    Das Eingangsfoyer und die Tages- / Abendkasse öffnen jeweils 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. (Bei Fremdveranstaltungen können abweichende Regelungen gelten.)
    Ihren Sitzplatz im Saal können Sie frühestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn einnehmen. Sollten Sie einmal zu spät kommen, wird unser Foyerpersonal Sie an einer geeigneten Stelle im Programm in den Saal einlassen, um Störungen der laufenden Veranstaltungen so weit wie möglich zu vermeiden.

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