• Ein Orchester spielt auf einer Bühne in einem Konzertsaal. Die Musiker sitzen in Reihen und spielen verschiedene Instrumente wie Streichinstrumente, Holzbläser und Schlagzeug.
    Chineke! Orchestra © Chuko Cribb
  • Ein Mann mit einer Glatze, Bart und Brille trägt ein schwarzes Hemd. Der Hintergrund ist unscharf und grau.
    Conroy Scott © Annene van Eden
  • Im Vordergrund steht ein Mann mit roten Brillengestellen. Er trägt einen dunklen Anzug und hält ein rotes Buch.
    Enrique Mazzola © Jean-Baptiste Millot
  • Ein Mann mit kahlgeschorenem Kopf trägt einen schwarzen Anzug mit einer weißen Fliege. Er hat eine schmale, weiße Krawatte und ein weißes Hemd mit Knöpfen.
    Siyabulela Ntlale © Anna M. Morris
  • Eine große Gruppe elegant gekleideter Menschen posiert auf einer breiten Marmortreppe in einem modernen Gebäude für ein Gruppenfoto.
    Cape Town Opera
  • Person in weißem Blazer und Oberteil vor neutralem Hintergrund; dunkles, lockiges Haar und eleganter Schmuck ergänzen das Portrait.
    Nonhlanhla Yende © Annene van Eden
  • Person in dunklem Anzug mit gemusterten Details und weißem Hemd vor grauem Hintergrund, stilvoll und formell inszeniert.
    Lukhanyo Moyake © Annene van Eden

Ohrwürmer wie ›Summertime‹, ›It ain’t necessarily so‹ und ›I got plenty o’ nuttin‹ vereint in einer Oper: Ein international besetzter Gesangscast und ein vielstimmiger, divers aufgestellter Klangkörper widmen sich George Gershwins »Porgy and Bess« – DER amerikanischen Oper schlechthin. Mit der Forderung, die Rollen ausschließlich mit Schwarzen Sängerinnen und Sängern zu besetzen, und der Integration von Jazz, Blues und Spirituals war er Pionier – und sah sich später dennoch dem Vorwurf kultureller Aneignung und stereotypisierender Darstellung ausgesetzt. Wenn im Konzerthaus das Chineke! Orchestra und das Ensemble der Cape Town Opera – beide von Musikerinnen und Musikern of Color geprägt – diesen Klassiker interpretieren, spricht aus dieser Musik authentische Erfahrung statt Aneignung.

Das Chineke! Orchestra bringt seit seiner Gründung neue Perspektiven in die Klassikwelt: ein Ensemble, das Diversität nicht nur vertritt, sondern hörbar macht. Für die konzertante Aufführung von »Porgy and Bess« steht erneut eine Besetzung auf der Bühne, die diesem Werk mit authentischer Stimme und tiefem kulturellem Verständnis begegnet.

Gershwins Oper entstand in einer Zeit, in der afroamerikanisches Leben in den USA systematisch ausgegrenzt wurde. Sie erzählt vom Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner der Catfish Row in Charleston – von sozialen Härten, von Hoffnung, Zusammenhalt und Verletzlichkeit. Mit musikalischen Linien, die vom Jazz inspiriert sind und die Intensität von Spirituals aufgreifen, schuf Gershwin ein Bühnenwerk, das bis heute berührt.

In der konzertanten Form treten Klangfarben und erzählerische Spannung noch deutlicher hervor – ein Abend, der zeigt, wie unmittelbar Oper wirken kann.

  • Mitwirkende
    • Mitwirkende
    • Siyabulela Ntlale Porgy
    • Nonhlanhla Yende Bess
    • Conroy Scott Crown
    • Lukhanyo Moyake Sportin’ Life
    • Brittany Smith Clara
    • Siphamandla Moyake Serena
    • Lungelwa Mdekazi Maria
    • Cape Town Opera Chorus
    • Chineke! Orchestra
    • Enrique Mazzola Dirigent
    • Malika Rosalind Dramaturgie
  • Programm
    • Programm
    • George Gershwin »Porgy and Bess« Oper in drei Akten (konzertante Aufführung in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
  • Weitere Infos
    • Weitere Infos
    • Einführung 18.00 Uhr
    • Expresseinführung 18.40 Uhr
    • Referent Markus Bruderreck
    • Eine Pause

Veranstalter: Konzerthaus Dortmund

  • »Porgy and Bess«

    der Cape Town Opera

  • Blick über eine historische Hängebrücke mit metallenen Seilen, warmem Sonnenlicht und überblendeten Landschaftsstrukturen.

    Amerika hören

    Zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung beleuchtet das Konzerthaus Dortmund die Vielfalt US-amerikanischer Musik – zwischen Freiheitsversprechen, Widersprüchen und neuer Perspektive.

Golda Schultz

250 Jahre USA

Wenn wir heute auf Amerika hören, begegnen wir einem Klangraum voller Spannungen: dem historischen Ruf nach Freiheit und den Stimmen, die sich erst allmählich Gehör verschaffen. Zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung verfolgt das Konzerthaus Dortmund diese Linien im musikalischen Dialog. Zwischen dem alten Ideal der Freiheit und den vielen Stimmen, die dieses Ideal heute hinterfragen, entsteht ein musikalischer Raum, in dem Herkunft, Identität und Zugehörigkeit aufeinandertreffen. Die Saison stellt diese Linien in den Mittelpunkt: den Dialog zwischen Tradition und Neubeginn, das Ringen um Sichtbarkeit, den Mut, vertraute Formen zu öffnen und anderen Perspektiven Raum zu geben. So entsteht ein Panorama, das weniger von Programmen spricht als von Fragen: Welche Geschichten prägen ein Land? Und welche klingen erst jetzt wirklich durch?

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VRR-KombiTicket

Kostenfreie Anfahrt inklusive
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Einführung

​Komponistenfoyer (2. Etage) 
Unsere Musikexpertinnen und -experten stimmen Sie eine Stunde vor Konzertbeginn mit Informationen und Anekdoten rund um die Werke und Komponisten auf den Abend ein.​

Expresseinführung

Komponistenfoyer (2. Etage) 
20 Minuten vor Konzertbeginn fassen die Einführungsreferent*innen in aller Kürze zusammen, was man über das Konzertprogramm des Abends unbedingt wissen sollte.

Gastronomie

Das Restaurant Stravinski im Konzerthaus bewirtet Sie vor oder nach dem Konzert sowie in den Konzertpausen. Reservieren Sie Ihre Pausengetränke schon vorab an einer der Theken.

Service

  • Wo Sie uns finden

    Das Konzerthaus Dortmund liegt zentral in der Dortmunder Innenstadt.
    Konzerthaus Dortmund
    Brückstr. 21
    44135 Dortmund

    Der Haupteingang befindet sich in einer Fußgängerzone. Eine Direktvorfahrt mit dem Auto ist hier nicht möglich.

  • Anreise und Parken

    Das Konzerthaus Dortmund ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit Konzerttickets, die einen Hinweis auf das DSW21-Kombiticket enthalten, ist die Nutzung aller VRR-Verkehrsmittel zur An- und Abreise kostenlos (nähere Informationen zum DSW21-Kombiticket erhalten Sie hier).
    In unmittelbarer Nähe stehen Ihnen außerdem drei Parkhäuser zur Verfügung. Weitere Informationen zu Parkmöglichkeiten und -konditionen finden Sie hier.

  • Barrierefreiheit

    Das Konzerthaus Dortmund ist als barrierefreier Raum zertifiziert: Es verfügt über ebenerdige Zugänge; Foyer, Parkett sowie 1. und 2. Balkon sind über Aufzüge zu erreichen. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden. Für Nutzer von Hörhilfen steht eine Induktionsschleife zur Verfügung.
    Wenn Ihr Besuch mit besonderen Anforderungen verbunden ist, rufen Sie uns bitte unter T 0231 - 22 696 200 an. Unser kostenloser Begleitservice ist bestrebt, Ihnen einen angenehmen Besuch zu ermöglichen. Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit unseres Hauses finden Sie hier.

  • Garderobe

    An der Garderobe im Foyer nimmt man gerne Ihre Mäntel und Rucksäcke, aber auch große Musikinstrumente oder Regenschirme entgegen. Im Konzertsaal sind nur Taschen bis maximal DIN-A4-Größe erlaubt. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Hausordnung. Die Garderobengebühr beträgt 1,50 €.

  • Einlass

    Das Eingangsfoyer und die Tages- / Abendkasse öffnen jeweils 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. (Bei Fremdveranstaltungen können abweichende Regelungen gelten.)
    Ihren Sitzplatz im Saal können Sie frühestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn einnehmen. Sollten Sie einmal zu spät kommen, wird unser Foyerpersonal Sie an einer geeigneten Stelle im Programm in den Saal einlassen, um Störungen der laufenden Veranstaltungen so weit wie möglich zu vermeiden.

  • Bild- und Tonaufnahmen

    Natürlich dürfen Sie während Ihres Besuchs im Konzerthaus Dortmund für Ihren privaten Gebrauch Bild- und Tonaufnahmen machen. Wir bitten aber um Verständnis, dass während der Veranstaltungen aus urheberrechtlichen Gründen die Benutzung von Geräten zur Bild- oder Tonaufzeichnung nicht gestattet ist.

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    Orchesterkonzert

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  • Konzerthaus Dortmund

    Weinberg: Die Passagierin – Mirga Gražinytė-Tyla

    Konzertante Oper

    Do 08.04.2027 19.00 Uhr

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