• Person in dunklem Mantel und Rollkragen geht am einsamen Strand entlang, während sich das ruhige Meer unter bedecktem Himmel ausbreitet.
    Víkingur Ólafsson © Ari Magg
  • Víkingur Ólafsson Porträt, strenger Blick
    Víkingur Ólafsson © Ari Magg
  • Ein Mann mit grauem Haar und einem gepflegten Bart steht vor einer abstrakten, wellenförmigen Struktur. Er trägt eine karierte Hemdjacke, eine schwarze Unterbluse und eine braune Hose mit.
    John Adams © Vern Evans
  • Dirigent führt eine energische Armbewegung mit erhobenem Taktstock aus, während er sich über ein beleuchtetes Notenpult beugt.
    John Adams © Riccardo Musacchio
  • Dirigent in dunkler Kleidung hebt einen Taktstock und formt mit der anderen Hand ein präzises Zeichen vor schwarzem Hintergrund.
    John Adams © Riccardo Musacchio
  • Person in grünem Mantel liegt seitlich auf einer weichen, moosbedeckten Landschaft unter einem bewölkten Himmel.
    Víkingur Ólafsson © Ari Magg

Wenn ein Komponist seiner eigenen Musik Flügel verleiht, entsteht ein besonderes Funkeln: John Adams steht in diesem Konzert selbst am Pult des London Symphony Orchestra – und trifft dabei auf den isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson. Amerika begegnet Island, pulsierender Rhythmus trifft klare nordische Kontur. Adams’ farbenreiche, sofort zugängliche Klangwelt, die spielerisch zwischen Minimal Music, Jazz, Gospel und klassischer Moderne wandert, bekommt so eine unmittelbare, persönliche Handschrift.

Seine brillant orchestrierten Werke wie »Short Ride in a Fast Machine«, die schimmernde Streicherreise »Shaker Loops« oder der Foxtrott »The Chairman Dances« zeigen Adams als einen der prägendsten Stimmen der zeitgenössischen Musik. Und im Mittelpunkt des Abends steht sein neues Klavierkonzert »After the Fall«, das er Víkingur Ólafsson gewidmet hat. Das Stück, 2025 in San Francisco uraufgeführt, ist eine energiegeladene, gedankenscharfe Auseinandersetzung mit der Musikgeschichte nach Boulez – und zugleich ein Werk voller körperlicher Impulse, die Ólafssons präzise, leuchtende Spielweise besonders zum Strahlen bringt. 
John Adams, 1947 in Massachusetts geboren, gehört zu den erfolgreichsten lebenden Komponisten und wurde unter anderem mit mehreren »Grammys« und dem »Pulitzer-Preis« ausgezeichnet. Seine Musik entzieht sich jeder Schublade: Sie kann kantig sein, rhythmisch vertrackt, schimmernd tonal oder überraschend romantisch. »After the Fall« zeigt einmal mehr, wie schwer sie zu fassen ist – und wie direkt sie ihre Hörerinnen und Hörer mitreißt.
  • Mitwirkende
    • Mitwirkende
    • London Symphony Orchestra
    • John Adams Dirigent
    • Víkingur Ólafsson Klavier
  • Programm
    • Programm
    • John Adams »Short ride in a fast machine«
    • John Adams »Shaker loops«
    • John Adams »The chairman dances« Foxtrott für Orchester
    • John Adams »After the fall« Konzert für Klavier und Orchester
  • Weitere Infos
    • Weitere Infos
    • Einführung 18.30 Uhr
    • Expresseinführung 19.10 Uhr
    • Referent Vinzenz Laarmann
    • Eine Pause

Veranstalter: Konzerthaus Dortmund

  • Short ride in a fast machine

    Video zu John Adams’ Orchesterwerk mit der Partitur zum Mitlesen

  • Interview mit John Adams und Víkingur Ólafsson

    über »After the fall« für Klavier und Orchester

  • Hörprobe

    zu »The chairman dances« von John Adams

  • Blick über eine historische Hängebrücke mit metallenen Seilen, warmem Sonnenlicht und überblendeten Landschaftsstrukturen.

    Amerika hören

    Zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung beleuchtet das Konzerthaus Dortmund die Vielfalt US-amerikanischer Musik – zwischen Freiheitsversprechen, Widersprüchen und neuer Perspektive.

  • Ein Dirigent in einem dunklen Anzug dirigiert eine Orchesterbesetzung. Er hält einen Dirigierstab in der Hand und gestikuliert mit der anderen Hand.

    Sinfonische Exzellenz

    Auch in der Saison 2026/27 präsentiert das Konzerthaus Dortmund wieder herausragende internationale Orchesterkonzerte, in denen sinfonische Qualität hörbar wird.

Golda Schultz

250 Jahre USA

Wenn wir heute auf Amerika hören, begegnen wir einem Klangraum voller Spannungen: dem historischen Ruf nach Freiheit und den Stimmen, die sich erst allmählich Gehör verschaffen. Zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung verfolgt das Konzerthaus Dortmund diese Linien im musikalischen Dialog. Zwischen dem alten Ideal der Freiheit und den vielen Stimmen, die dieses Ideal heute hinterfragen, entsteht ein musikalischer Raum, in dem Herkunft, Identität und Zugehörigkeit aufeinandertreffen. Die Saison stellt diese Linien in den Mittelpunkt: den Dialog zwischen Tradition und Neubeginn, das Ringen um Sichtbarkeit, den Mut, vertraute Formen zu öffnen und anderen Perspektiven Raum zu geben. So entsteht ein Panorama, das weniger von Programmen spricht als von Fragen: Welche Geschichten prägen ein Land? Und welche klingen erst jetzt wirklich durch?

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Einführung

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Unsere Musikexpertinnen und -experten stimmen Sie eine Stunde vor Konzertbeginn mit Informationen und Anekdoten rund um die Werke und Komponisten auf den Abend ein.​

Expresseinführung

Komponistenfoyer (2. Etage) 
20 Minuten vor Konzertbeginn fassen die Einführungsreferent*innen in aller Kürze zusammen, was man über das Konzertprogramm des Abends unbedingt wissen sollte.

Gastronomie

Das Restaurant Stravinski im Konzerthaus bewirtet Sie vor oder nach dem Konzert sowie in den Konzertpausen. Reservieren Sie Ihre Pausengetränke schon vorab an einer der Theken.

Service

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    Das Konzerthaus Dortmund liegt zentral in der Dortmunder Innenstadt.
    Konzerthaus Dortmund
    Brückstr. 21
    44135 Dortmund

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  • Barrierefreiheit

    Das Konzerthaus Dortmund ist als barrierefreier Raum zertifiziert: Es verfügt über ebenerdige Zugänge; Foyer, Parkett sowie 1. und 2. Balkon sind über Aufzüge zu erreichen. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden. Für Nutzer von Hörhilfen steht eine Induktionsschleife zur Verfügung.
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  • Bild- und Tonaufnahmen

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