• Zuzana Ferjenčíková in schwarzem Kleid mit Silbergürtel nach hinten auf die Arme gelehnt, Blick über die Schulter aus dem Bild
    Zuzana Ferjenčíková © Britt Schier
  • Vorschaubild zum externen Medieninhalt
  • Zuzana Ferjenčíková in weißer Bluse vor marmorierter Wand
    Zuzana Ferjenčíková © Britt Schier
  • Zuzana Ferjenčíková spielt Orgel in einer Kirche – konzentriert am Spieltisch, mit gepunkteter Bluse und Blick auf die Manuale gerichtet.
    Zuzana Ferjenčíková © Bartek Barczyk

Die slowakische Organistin Zuzana Ferjenčíková, bekannt für ihre virtuosen Transkriptionen und expressiven Interpretationen, bringt in diesem Konzert die große deutsche Klassik und Romantik in eindrucksvoller Klangfülle auf die Orgel. Mit Beethovens kraftvoller »Pathétique«, Auszügen aus Schumanns berührenden »Kinderszenen« und Liszts monumentalen Werken – darunter die von ihr selbst für Orgel bearbeitete »Légende Nr. II« – gestaltet sie ein Programm, das dramatische Intensität und subtile Poesie vereint.

Das Konzert eröffnet mit Richard Wagners innigem »Siegfried-Idyll«, das in der Orgelbearbeitung von Edwin Henry Lemare seine kammermusikalische Wärme in einen weit gespannten, leuchtenden Klangraum überführt.

Es folgt Beethovens berühmte »Pathétique«, die in der Orgeltranskription von Zuzana Ferjenčíková neue dramatische Tiefenschärfe gewinnt. Die existenzielle Wucht und emotionale Spannung des Originals entfalten sich hier in einer ebenso kraftvollen wie nuancierten Klangsprache.

Im Zentrum des Programms stehen zwei der eindrucksvollsten »Légendes« von Franz Liszt: die poetische »Vogelpredigt des heiligen Franziskus von Assisi« sowie »Der heilige Franziskus von Paula über die Wogen schreitend«. Beide Werke verbinden spirituelle Bildkraft mit virtuoser Klangmalerei.

Einen kontemplativen Gegenpol bilden zwei Miniaturen aus Robert Schumanns »Kinderszenen« – ›Der Dichter spricht‹ und ›Kind im Einschlummern‹ –, die in ihrer Übertragung auf die Orgel eine besondere Intimität und lyrische Feinheit entfalten.

Den monumentalen Abschluss bildet Liszts sinfonische Dichtung »Prometheus«, deren dramatische Wucht und orchestrale Dimension in der legendären Orgelbearbeitung von Jean Guillou eindrucksvoll zur Geltung kommen.

Ein Programm, das bekannte Meisterwerke aus Klassik und Romantik in neuen klanglichen Perspektiven zeigt – und die expressive wie orchestrale Vielfalt der Orgel eindrucksvoll erfahrbar macht.

  • Mitwirkende
    • Mitwirkende
    • Zuzana Ferjenčíková Orgel
  • Programm
    • Programm
    • Richard Wagner »Siegfried-Idyll« E-Dur WWV 103 (Fassung für Orgel von Edwin Henry Lemare)
    • Ludwig van Beethoven Sonate für Klavier Nr. 8 c-moll op. 13 »Pathétique« (Fassung für Orgel von Zuzana Ferjenčíková)
    • – Pause –
    • Franz Liszt »Die Vogelpredigt des heiligen Franziskus von Assisi« aus »Légendes« (Fassung für Orgel von Camille Saint-Saëns)
    • Franz Liszt »Der heilige Franziskus von Paula über die Wogen schreitend« aus »Légendes« (Fassung für Orgel von Zuzana Ferjenčíková)
    • Robert Schumann ›Kind im Einschlummern‹ aus »Kinderszenen« op. 15 (Fassung für Orgel von Zuzana Ferjenčíková)
    • Robert Schumann ›Der Dichter spricht‹ aus »Kinderszenen« op. 15 (Fassung für Orgel von Zuzana Ferjenčíková)
    • Franz Liszt »Prometheus« Sinfonische Dichtung Nr. 5 (Fassung für Orgel von Jean Guillou)
  • Weitere Infos
    • Weitere Infos
    • Pause ca. 20.15 Uhr
    • Voraussichtliches Veranstaltungsende 21.20 Uhr

Veranstalter: Konzerthaus Dortmund

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