• Nikolai Lugansky © Jean-Baptiste Millot
    Nikolai Lugansky © Jean-Baptiste Millot
  • Gabriel Feltz © Liudmila Jeremies
    Gabriel Feltz © Liudmila Jeremies
  • Dortmunder Philharmoniker © Jürgen Altmann
    Dortmunder Philharmoniker © Jürgen Altmann
Krupp, Dortmunder Union, Hoesch, Thyssen – noch lang ließe sich die Liste der Namen fortsetzen, die untrennbar mit der Stahlproduktion im Ruhrgebiet verbunden sind. Ihre bloße Nennung ruft unweigerlich Assoziationen von Hochhöfen, Stahlwerken und schwerer körperlicher Arbeit hervor, wie sie die Region zutiefst geprägt haben.

Auch in der Musik gehören Stahl und Stahlkocher zu einer gewissen Zeit zu den Themen, die viele Komponisten angeregt und beschäftigt haben. Das berühmteste, aber meist nur dem Namen nach bekannte Stück, das gleichsam im Hochofen geboren ist, stammt von dem russischen Futuristen Alexander Mossolow, der 1926 mit »In der Eisengießerei« eine ebenso kurze wie eindrucksvolle Demonstration musikalischer Stahlherstellung schuf. Eine derartige künstlerische Verherrlichung der Technik als Signum von Modernität und Fortschritt lag Mitte der 1920er Jahre allgemein in der Luft, gerade in der jungen Sowjetunion, die sich die Industrialisierung im Hau-Ruck-Verfahren auf die Fahnen geschrieben hatte. So huldigt Sergej Prokofiew der Technik und dem Sowjetmenschen in dem Ballett »Der stählerne Schritt«, dessen bejubelte Uraufführung ebenfalls ins Jahr 1926 fiel. Als Trendsetter war der in Paris lebende Schweizer Arthur Honegger vorangegangen, der 1923 die Fahrt der »schweren Schnellzuglokomotive« Pacific 231, einem stählernen Ungetüm auf gleichfalls stählernen Bahnen, auf unwiderstehlich mitreißende Weise in Musik goss.

Gleichsam als Gegengift gegen so viel Stahl und Eisen wirkt das hochromantische, von verschwenderischem Melodienreichtum getragene 2. Klavierkonzert c-Moll von Sergej Rachmaninow, wofür mit Nikolai Lugansky ein Weltstar und legitimer Fortsetzer der legendären russischen Klavierschule als Solist gewonnen werden konnte. 

  • Mitwirkende
    • Mitwirkende
    • Dortmunder Philharmoniker
    • Gabriel Feltz Dirigent
    • Nikolai Lugansky Klavier
  • Programm
    • Programm
    • Alexander Mossolow »Die Eisengießerei« op. 19
    • Sergej Rachmaninow Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-moll op. 18
    • – Pause –
    • Sergej Prokofiew »Der stählerne Schritt« op. 41
    • Arthur Honegger »Pacific 231« Mouvement symphonique
  • Weitere Infos
    • Weitere Infos
    • Öffentliche Probe Mo 23.10.2023, 18.30 Uhr
    • Einführung 19.00 Uhr
    • Pause ca. 20.15 Uhr
    • Voraussichtliches Veranstaltungsende 21.25 Uhr

Veranstalter: Theater Dortmund, Theaterkarree 1-3, 44137 Dortmund

Rund um Ihren Konzertbesuch

Einführung

Komponistenfoyer (2. Etage)

Musikexpertinnen und -experten stimmen Sie vor Konzertbeginn mit Informationen und Anekdoten rund um die Werke und Komponisten auf den Abend ein. 

Gastronomie

Das Restaurant Stravinski im Konzerthaus bewirtet Sie vor oder nach dem Konzert sowie in den Konzertpausen. Reservieren Sie Ihre Pausengetränke schon vorab an einer der Theken.

Service

  • Wo Sie uns finden

    Das Konzerthaus Dortmund liegt zentral in der Dortmunder Innenstadt.
    Konzerthaus Dortmund
    Brückstr. 21
    44135 Dortmund

    Der Haupteingang befindet sich in einer Fußgängerzone. Eine Direktvorfahrt mit dem Auto ist hier nicht möglich.

  • Anreise und Parken

    Das Konzerthaus Dortmund ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit Konzerttickets, die einen Hinweis auf das DSW21-Kombiticket enthalten, ist die Nutzung aller VRR-Verkehrsmittel zur An- und Abreise kostenlos (nähere Informationen zum DSW21-Kombiticket erhalten Sie hier).
    In unmittelbarer Nähe stehen Ihnen außerdem drei Parkhäuser zur Verfügung. Weitere Informationen zu Parkmöglichkeiten und -konditionen finden Sie hier.

  • Barrierefreiheit

    Das Konzerthaus Dortmund ist als barrierefreier Raum zertifiziert: Es verfügt über ebenerdige Zugänge; Foyer, Parkett sowie 1. und 2. Balkon sind über Aufzüge zu erreichen. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden. Für Nutzer von Hörhilfen steht eine Induktionsschleife zur Verfügung.
    Wenn Ihr Besuch mit besonderen Anforderungen verbunden ist, rufen Sie uns bitte unter T 0231 - 22 696 200 an. Unser kostenloser Begleitservice ist bestrebt, Ihnen einen angenehmen Besuch zu ermöglichen. Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit unseres Hauses finden Sie hier.

  • Garderobe

    An der Garderobe im Foyer nimmt man gerne Ihre Mäntel und Rucksäcke, aber auch große Musikinstrumente oder Regenschirme entgegen. Im Konzertsaal sind nur Taschen bis maximal DIN-A4-Größe erlaubt. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Hausordnung. Die Garderobengebühr beträgt 1,50 €.

  • Einlass

    Das Eingangsfoyer und die Tages- / Abendkasse öffnen jeweils 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. (Bei Fremdveranstaltungen können abweichende Regelungen gelten.)
    Ihren Sitzplatz im Saal können Sie frühestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn einnehmen. Sollten Sie einmal zu spät kommen, wird unser Foyerpersonal Sie an einer geeigneten Stelle im Programm in den Saal einlassen, um Störungen der laufenden Veranstaltungen so weit wie möglich zu vermeiden.

  • Bild- und Tonaufnahmen

    Natürlich dürfen Sie während Ihres Besuchs im Konzerthaus Dortmund für Ihren privaten Gebrauch Bild- und Tonaufnahmen machen. Wir bitten aber um Verständnis, dass während der Veranstaltungen aus urheberrechtlichen Gründen die Benutzung von Geräten zur Bild- oder Tonaufzeichnung nicht gestattet ist.

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