• Maximilian Hornung sitzt auf einem Stuhl in einer Straße und hält ein Cello.
    Maximilian Hornung © Julia Wesely
  • Jordan de Souza sitzt auf einem Stuhl und blickt zur Seite.
    Jordan de Souza © Sophia Hegewald
  • Unscharfe Aufnahme von Jordan de Souza in Bewegung auf der Bühne, von oben fotografiert.
    Jordan de Souza © Sophia Hegewald

Jordan de Souza eröffnet seine erste Saison als neuer Dortmunder GMD mit drei Werken, die auf ihre je eigene Weise einen Aufbruch verkörpern. Ein Stück, das den Startschuss in eine neue Zeit gab und dass man trotzdem so gut wie nie im Konzertsaal hören kann, bildet den Auftakt: die 1. Sinfonie von Joseph Haydn. Haydn war 25 Jahre alt und hatte gerade seine erste feste Stelle angetreten, als er diese Sinfonie komponierte. Schwung und Lebensfreude der Jugend merkt man dem Stück auf Schritt und Tritt an. Wie Haydn nicht wissen konnte, sollte er dem ersten Versuch 103 weitere Sinfonien folgen lassen. Mit ihnen prägte er die Gattung der Sinfonie entscheidend, so dass diese Erste tatsächlich den Aufbruch in die Zukunft der Orchestermusik darstellt.

Ein Aufbruch ganz anderer Art gelang Dmitri Schostakowitsch in seinem Opus 107, dem 1. Cellokonzert. Mit ihm glückte dem Komponisten nach einer Phase der relativen kreativen Schwäche, in der er sich Mitte der 1950er-Jahre gefangen sah, ein künstlerischer Befreiungsschlag. Das 1. Cellokonzert steht so am Beginn der bedeutenden Spätphase seines Schaffens, in der Schostakowitsch zu neuen Ausdrucksdimensionen vorstieß. Programmatisch wird es mit dem berühmten Tonsymbol D–S–C–H eröffnet, den Initialen des Komponisten, mit denen er auf unnachahmliche Weise musikalisch »Ich« sagen konnte.Gustav Mahlers grandiose 1. Sinfonie schließlich ist ein Auf- und Durchbruchswerk par excellence. Nach Jahren des allmählichen, stetigen persönlichen Aufstiegs als Dirigent erwies sich Mahler, damals nur drei Jahre älter als Haydn bei seiner 1. Sinfonie, mit diesem Werk zum ersten Mal als einer der großen Sinfoniker der Musikgeschichte. Die Musik der Sinfonie selbst fasst das Thema des Aufbruchs bezwingend in Töne und führt vom Erwachen der Natur im Frühling im ersten Satz über eine lange, konflikthafte Entwicklung zu grenzenlosem Jubel.
  • Performers
    • Performers
    • Dortmunder Philharmoniker
    • Jordan de Souza conductor
    • Maximilian Hornung cello
  • Programme
    • Programme
    • Joseph Haydn Sinfonie Nr. 1 D-Dur Hob. I:1
    • Dmitri Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107
    • – Pause –
    • Gustav Mahler Sinfonie Nr. 1 D-Dur
  • Further infos
    • Further infos
    • Introduction 7.00pm
    • Pause ca. 20.35 Uhr
    • Expected Event End 10.05pm

Promoter: Theater Dortmund, Theaterkarree 1-3, 44137 Dortmund

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Einführung

Komponistenfoyer (2. Etage) 

Musikexpertinnen und -experten stimmen Sie vor Konzertbeginn mit Informationen und Anekdoten rund um die Werke und Komponisten auf den Abend ein. 

Gastronomie

Das Restaurant Stravinski im Konzerthaus bewirtet Sie vor oder nach dem Konzert sowie in den Konzertpausen. Reservieren Sie Ihre Pausengetränke schon vorab an einer der Theken.

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    Konzerthaus Dortmund
    Brückstr. 21
    44135 Dortmund

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  • Accessibility

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  • Cloakroom

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