Danke Yannick

Es war ein Gänsehaut-Moment, als der volle Saal nach Yannicks letztem Konzert als Exklusivkünstler plötzlich still wurde, weil 1400 Menschen Plakate hochhielten und der Dirigent staunend in den Saal und den Luftballon-Regen blickte... Wir lassen diesen Augenblick gerne noch einmal Revue passieren: 

Barocke Pracht neu gedacht

Teodor Currentzis, der in der vergangenen Saison mit Mozarts Da-Ponte-Opern im Konzerthaus seine furiose Lesart dieser Klassiker präsentierte, hat in Regisseur Peter Sellars einen Seelenverwandten gefunden. Gemeinsam haben sie eine Neufassung von Henry Purcells unvollendeter Semi-Opera

»THE INDIAN QUEEN«

entwickelt, die sich mit der weiblichen Perspektive auf die Eroberung Südamerikas beschäftigt. Wieder garantieren Currentzis’ Ensembles MusicAeterna aus Perm höchste musikalische Qualität, ungebremste Spielfreude und hinreißende Klänge. 

Brück auf!

Zum vierten Mal veranstaltet Brück auf e. V., der Verein zur Förderung der Kultur im Brückviertel, in dieser Saison einen »Live Spot« im Brückstraßenviertel. Daran beteiligen sich Akteure aus dem Brückstraßenviertel vom Kulturbüro Dortmund über die Wirtschaftsförderung bis zum domicil. Und natürlich ist auch das Konzerthaus mit von der Partie.  

brück auf live spot 2016

Am 03. September spielen in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr Künstler und Bands von drei Kontinenten im Eingangsfoyer des KONZERTHAUS DORTMUND. Den Anfang macht Aline Frazão (Foto) aus Angola, die in ihren Songs Einflüsse aus Fado, Jazz, brasilianischem Pop und traditioneller Musik Angolas und der Kapverden verschmilzt. Ihr folgen der bekannte iranische Perkussionst Mohammad Reza Mortazavi, der seinem traditionsreichen Instrument – der uralten persischen Rahmentrommel Daf – phänomenal moderne Klänge entlockt, und die lateinamerikanische Band Vello Público. Die vier jungen Musiker aus Peru, Chile und Brasilien vereint ihre Liebe zu fetten (Off)Beats und elegantem Flow, egal ob im Rap-, Rock- oder Reggaegewand. So klingt die Musik von Vello Público dann eben auch nach einer groovenden Fusion aus Rap, Rock, Ska, Reggae und Funk mit einem allgegenwärtigen Latin-Spirit, der in den spanischen Vocals ebenso wie in den Rhythmen allgegenwärtig ist.

 

Stell dich der Klassik

Die Spielzeit 2016|17 auf Spotify