Eine groteske Farce

Im Rahmen der RuhrResidenz bringen die Berliner Philharmoniker eine der bahnbrechendsten Opern des 20. Jahrhunderts auf die Konzerthaus-Bühne: Ligetis »Le Grand Macabre«. Peter Sellars inszenziert die halbszenische Produktion und spricht über das Werk, das er als »schwierigste Musik auf Erden« für die Interpreten bezeichnet. Gut, dass die komplexe Partitur bei Sir Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern in allerbesten Händen ist!

 

Bach hautnah erleben

Bachs Johannes-Passion mit ihren dramatischen Rezitativen, großen Turba-Chören und berührenden Arien ist ein Juwel des oratorischen Repertoires, das interessierte Hobbysänger in dieser Spielzeit im Konzerthaus nicht nur hören, sondern auch auszugweise selbst singen können. Mit dem Chorprojekt »Dortmund singt...« eröffnen wir allen Interessierten die Möglichkeit, Auszüge aus diesem Klassiker in einem Kompaktprojekt einzustudieren und auf diese Weise genauer kennen zu lernen. 

 

Vorhang auf für Legenden

Herbert von Karajan übergibt den Taktstock an Leonard Bernstein: In der neuen Reihe »Konzertkino« erstehen die Legenden des Taktstocks auf großer Leinwand wieder und beehren somit auch posthum das Konzerthaus mit ihrem Dirigat. Nach Karajan und Bernstein probt und dirigiert Karl Böhm Richard Strauss: ein Zeugnis genauer Partiturkenntnis und patriarchalischer Orchesterführung am Beispiel der Wiener Philharmoniker. Und das im Grazer Tonfall. 

 

Raus aus deinen hörgewohnheiten

Die Spielzeit 2016|17 auf Spotify