• Felix Mildenberger © Jasper Ehrich
    Felix Mildenberger © Jasper Ehrich
  • Felix Mildenberger © Jasper Ehrich
    Felix Mildenberger © Jasper Ehrich
  • Dortmunder Philharmoniker © Jürgen Altmann
    Dortmunder Philharmoniker © Jürgen Altmann
  • Chouchane Siranossian © Nikolaj Lund
    Chouchane Siranossian © Nikolaj Lund
In »einem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt« habe er sich befunden, als er im Januar 1841 seine B-Dur-Sinfonie komponierte: Robert Schumann strotzte vor Energie und Lebensfreude und landete mit seiner Ersten einen außerordentlichen Erfolg. Zweifelsohne spielten dabei aber auch Frühlingsgefühle der anderen Art eine Rolle, denn erst vier Monate zuvor hatte der Komponist seine verehrte Künstlerkollegin Clara Wieck geehelicht. Die »Frühlingssinfonie« mit ihrer heiter-optimistischen Grundstimmung spiegelt die Zukunftshoffnung des Paares wider – und der große Zuspruch von außen galt den beiden als krönende Bestätigung ihrer Verbindung.

Einen frischen Frühlingsmorgen vertonte Lili Boulanger – die jung verstorbene Schwester von Nadia Boulanger – im Jahr 1917. Zunächst entstand das bezaubernde kurze Werk für die Besetzung Geige und Klavier, dann als Version für Klaviertrio und zu guter Letzt arbeitete die Komponistin eine impressionistisch schillernde Orchesterfassung aus. Der delikate Einsatz von Holzblasinstrumenten, welcher als eine besondere Stärke des französischen Stils gilt, erinnert an fröhlich zwitschernde Singvögel, während die Streicher elegant die Sonne aufgehen lassen.

Bei Antonio Vivaldi muss niemand seine Lieblingsjahreszeit vermissen, denn der Venezianer schrieb bekanntlich für jede Saison ein Violinkonzert. Frühling, Sommer, Herbst und Winter hat er raffiniert illustriert und damit bereits 1725 eine der frühesten Programmmusiken überhaupt geschaffen. Dank seines musikalischen Einfallsreichtums und der atemberaubenden Solopassagen hat der Zyklus auch nach 300 Jahren nichts von seinem barocken Glanz verloren.

  • Mitwirkende
    • Mitwirkende
    • Dortmunder Philharmoniker
    • Felix Mildenberger Dirigent
    • Chouchane Siranossian Violine
  • Programm
    • Programm
    • Antonio Vivaldi »Le quattro stagioni« (»Die vier Jahreszeiten«) Konzerte für Violine, Streicher und Basso continuo op. 8 Nr. 1 – 4
    • – Pause –
    • Lili Boulanger »D’un matin de printemps« für Violine und Orchester
    • Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 »Frühlingssinfonie«
  • Weitere Infos
    • Weitere Infos
    • Öffentliche Probe Mo 03.04.2023, 18.30 Uhr
    • Einführung 19.00 Uhr
    • Pause ca. 20.30 Uhr
    • Voraussichtliches Veranstaltungsende 21.30 Uhr
    • Hinweis Weitere Tickets unter www.tdo.li/konzerte

Veranstalter: Theater Dortmund, Theaterkarree 1-3, 44137 Dortmund

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Gastronomie

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Service

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    Konzerthaus Dortmund
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    Das Konzerthaus Dortmund ist als barrierefreier Raum zertifiziert: Es verfügt über ebenerdige Zugänge; Foyer, Parkett sowie 1. und 2. Balkon sind über Aufzüge zu erreichen. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden. Für Nutzer von Hörhilfen steht eine Induktionsschleife zur Verfügung.
    Wenn Ihr Besuch mit besonderen Anforderungen verbunden ist, rufen Sie uns bitte unter T 0231 - 22 696 200 an. Unser kostenloser Begleitservice ist bestrebt, Ihnen einen angenehmen Besuch zu ermöglichen. Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit unseres Hauses finden Sie hier.

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    An der Garderobe im Foyer nimmt man gerne Ihre Mäntel und Rucksäcke, aber auch große Musikinstrumente oder Regenschirme entgegen. Die Garderobengebühr beträgt 1,50 €.

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    Ihren Sitzplatz im Saal können Sie frühestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn einnehmen. Sollten Sie einmal zu spät kommen, wird unser Foyerpersonal Sie an einer geeigneten Stelle im Programm in den Saal einlassen, um Störungen der laufenden Veranstaltungen so weit wie möglich zu vermeiden.

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