Bernhard Buttmann

Bernhard Buttmann wurde 1958 in München geboren und erhielt bereits früh seine musikalische Ausbildung an Klavier und Orgel. Nach dem Abitur studierte er an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Konzertfach Orgel bei Hedwig Bilgram und Dirigieren bei Hermann Michael und ergänzte seine Ausbildung durch Meisterkurse bei Michael Schneider, Flor Peeters und Albert de Klerk.

Sein beruflicher Werdegang führte ihn 1985 an die Christuskirche Bochum, wo ihn als Dirigent eine enge Zusammenarbeit mit den Bochumer Symphonikern verband. Mit den »Bochumer Orgeltagen« und den von ihm initiierten »Bochumer Bachtagen« setzte er vielbeachtete musikalische Impulse in der Region. Darüber hinaus wirkte Buttmann in den Jahren 1987 bis 1994 als Dirigent des Bielefelder Musikvereins und leitete einige Jahre eine Orgelklasse an der Musikhochschule Dortmund. Seit 2002 ist Bernhard Buttmann als Kirchenmusikdirektor an Nürnbergs ältester Hauptkirche St. Sebald tätig, wo er ein umfassendes musikalisches Programm verantwortet und als Organist und Dirigent in zahlreichen Konzerten auftritt.

Bernhard Buttmann war Künstlerischer Berater beim Bau der neuen Konzertorgeln in Bochum (Auditorium Maximum der Ruhr-Universität) und Dortmund (KONZERTHAUS DORTMUND), ist seit vielen Jahren regelmäßiger Gast prominenter Orgelfestivals Europas und wirkt als Juror bei internationalen Orgelwettbewerben.

Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen dokumentieren sein weitgespanntes Repertoire von der Epoche des Frühbarock bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Kompositionen. Eine Gesamteinspielung der Orgelwerke Max Regers ist beim Label OehmsClassics erschienen.

Bernhard Buttmann ist Preisträger des »Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig« 1980, des »Internationalen Anton-Bruckner-Wettbewerbs Linz« 1982 sowie des »Internationalen Karl-Richter-Wettbewerbs Berlin« 1988.