Gerhild Romberger

Gerhild Romberger ist im Emsland geboren und aufgewachsen. Nach dem Studium der Schulmusik an der Hochschule für Musik in Detmold schloss sie ihre Gesangsausbildung bei Heiner Eckels mit Konzertexamen ab. Kurse bei den Professoren für Liedgestaltung Mitsuko Shirai und Hartmut Höll ergänzten ihr Studium. Mittlerweile ist sie selber Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold.Ihre umfangreiche Konzerttätigkeit in den Bereichen Oratorium, Lied und Moderne Musik – sie wirkte bei vielen Uraufführungen mit – führt sie ins In- und Ausland, unter anderem zum NDR Hamburg mit Händels »Jephtha«, wo sie umgehend zu weiteren Konzerten eingeladen wurde, zum Basler Symphonieorchester, nach Prag mit Mahlers »Kindertotenliedern«, zu den Haller Bachtagen, dem Münchener Bachchor, zum »Internationalen Beethovenfest Bonn«, mit Ralf Otto nach Südamerika sowie in die Münchner Philharmonie. Hier schwärmte die Presse im Nachhinein: »Die schöne Stimme der Altistin strahlt bei aller Klarheit eine überirdische Wärme aus, mal liebevolle Mutter, dann zärtliche Geliebte – Gerhild Romberger singt und die Zeit bleibt stehen.« (»Süddeutsche Zeitung«). Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden Liederabende unterschiedlichster Thematik sowie die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik. Das weit gespannte Repertoire der Sängerin umfasst alle großen Alt- und Mezzo-Partien des Oratorien- und Konzertgesangs vom Barock über die Klassik und Romantik bis hin zur Literatur des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren ihren künstlerischen Rang. 2007 ist Gerhild Romberger beim WDR Köln mit Mozarts Requiem und »Voiceless« von Toshio Hozokawa, beim »Wolfegg Festival« unter Manfred Honeck, mit dem Neuen Orchester Köln mit Beethovens »Missa solemnis« sowie unter Enoch zu Guttenberg auf einer ausgedehnten Tournee mit Verdis »Requiem« zu hören.