Measha Brueggergosman

Measha Brueggergosman ist eine der führenden Sopranistinnen ihrer Generation und hat einen Exklusiv-Vertrag mit der Deutschen Grammophon. Ihre erste CD »Surprise« umfasst Werke von Schönberg, Satie und Bolcom und gehört zu den meist beachteten Debüt-Alben.

Auf ihrer letzten Aufnahme »Night and Dreams« sind Werke von Mozart, Brahms, Strauss, Schubert, Debussy, Duparc und Fauré zu hören. Andere CD-Veröffentlichungen sind »So much to tell« und »Extase« für CBC Records und die 9. Sinfonie von Beethoven und Wagners »Wesendonck-Lieder« zusammen mit dem Cleveland Orchestra und Franz Welser-Möst für die Deutsche Grammophon.

In Opernproduktionen stand sie als Elektra (»Idomeneo«), Madame Lidoine (»Dialogues des Carmélites«), Liu (»Turandot«) und Sister Rose (»Dead Man Walking«) auf der Bühne.

Measha Brueggergosman engagiert sich außerdem sehr im Lied-Bereich, so trat sie zusammen mit musikalischen Partnern wie Roger Vignoles in der Carnegie Hall, im Kennedy Center, in der Wigmore Hall, in Edinburgh, Verbier, beim »Bergen International Festival« und in der Sibelius-Akademie in Helsinki auf.

Measha Brueggergosman gibt Konzerte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, dem San Francisco Symphony, dem London Symphony Orchestra, den Göteborger Symphonikern und dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Dirigenten wie Daniel Barenboim, Daniel Harding, Michael Tilson Thomas, Franz Welser-Möst, Sir Andrew Davis und Gustavo Dudamel.

Aktuelle Engagements führten und führen Measha Brueggergosman nach New York (Carnegie Hall), London (Wigmore Hall), Amsterdam (Concertgebouw), Wien (Konzerthaus), Paris und München sowie auf Solotourneen mit dem Ensemble Intercontemporain und dem Kammerorchester Basel. Sie tritt erneut mit dem Cleveland Orchestra und beim Kammermusikfestival in Risør auf und wird ihr Debüt beim Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen geben. Sie war in Neuproduktionen von »Dead Man Walking« in Houston zu hören, außerdem als Vitellia (»La clemenza di tito«) in Toronto und als Elektra (»Idomeneo«) in Paris. In Gerard Mortiers erster Produktion für das Teatro Real in Madrid sang sie die Rolle der Jenny in Kurt Weills Oper »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«.

Im Februar 2010 kamen Menschen aus aller Welt zusammen, um die Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele in Vancouver mitzuerleben. Sie alle hörten die Olympische Hymne, gesungen von Measha Brueggergosman.

Measha Brueggergosman setzt sich für die Entwicklung und Einbindung einer neuen Zuhörerschaft ein und ist Botschafterin mehrerer internationaler Wohltätigkeitsvereine.