Budapest Festival Orchestra

Mit der Gründung des Budapest Festival Orchestra 1983 erfüllte sich Iván Fischer zusammen mit Zoltán Kocsis einen Traum. Von Anfang an war es das Ziel des Ensembles, Musik von höchster Qualität zu vermitteln und der Gemeinschaft auf unterschiedlichste Weise zu dienen.

Das Budapest Festival Orchestra zählt zu den besten Orchestern der Welt. Das Orchester tritt regelmäßig in den wichtigsten Konzertsälen der internationalen Musikszene auf, darunter die Carnegie Hall und das Lincoln Center in New York, der Musikverein Wien sowie die Royal Albert Hall und das Barbican Centre in London. Sie wurden wiederholt zu internationalen Festivals wie dem »Mostly Mozart Festival«, den »Salzburger Festspielen« und dem »Edinburgh International Festival« eingeladen.

Die berühmten Musik-Marathons des Budapest Festival Orchestra und das eigene »Bridging Europe Festival«, das sich jedes Jahr auf die Kultur eines anderen Landes konzentriert, werden in Partnerschaft mit dem Müpa Budapest, einer der führenden Kulturinstitutionen in Ungarn, organisiert. Auch Opernaufführungen, die Iván Fischer leitet, werden gemeinsam mit dem Müpa Budapest produziert. Nach den hochgelobten Aufführungen von »Don Giovanni« und »Le nozze di Figaro« folgte »Die Zauberflöte«.

Die Alben des Budapest Festival Orchestra wurden zweimal mit dem »Gramophone Award« ausgezeichnet. Ihre Interpretation von Mahlers Sinfonie Nr. 1 wurde 2013 für einen »Grammy« nominiert. 2014 erhielt die Aufzeichnung von Mahlers Sinfonie Nr. 5 sowohl den »Diapason d’Or« als auch das »Toblacher Komponierhäuschen« für die beste Mahler-Aufzeichnung. Die Association of Music Critics of Argentina hat dem Budapest Festival Orchestra 2016 die Auszeichnung als »Bestes ausländisches sinfonisches Orchester« verliehen.

Das Budapest Festival Orchestra veranstaltet verschiedenste Konzertformate, darunter die »Cocoa Concerts«, die ein angemessenes Umfeld für Kinder mit Autismus und deren Familien bieten. Mit der Serie »Midnight Music« sprechen sie speziell junge Erwachsene an. Zu ihren innovativen Konzerten gehört zudem als eines der zentralen Projekte »Dancing on the Square«, das sich mit kommunaler Kreativität, Toleranz und Chancengleichheit sowie mit Musik und Tanz beschäftigt.