Amihai Grosz

Amihai Grosz, 1979 in Jerusalem geboren, ist Gründungsmitglied des renommierten Jerusalem Quartet. Seit der Saison 2010/11 widmet er sich seiner solistischen Karriere und spielt als Erster Bratscher bei den Berliner Philharmonikern, einem Orchester, mit dem er schon seit einigen Jahren im Rahmen unterschiedlicher Projekte zusammenarbeitet. Als Solist war er mit international renommierten Orchestern wie Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra und dem Jerusalem Symphony Orchestra zu hören. Für diese Saison sind Konzerte an der Oper Valencia, im Concertgebouw Amsterdam, im Megaron in Athen und mit dem Israel Philharmonic Orchestra geplant.

Grosz begann im Alter von fünf Jahren zunächst Violine zu spielen, bevor er mit elf Jahren zur Viola wechselte. In Jerusalem erhielt er Unterricht bei David Chen, später bei Tabea Zimmermann in Frankfurt und Berlin sowie in Tel Aviv bei Haim Taub, der ihn in hohem Maße prägte. Schon früh erhielt Amihai Grosz verschiedene Stipendien und Preise und war Mitglied der »Young Musicians Group« des Jerusalem Music Centre, einem Programm für besonders talentierte junge Musiker.

Amihai Grosz arbeitet in solistischen und kammermusikalischen Projekten mit Künstlern wie Yefim Bronfman, Emmanuel Pahud, Mitsuko Uchida, Oleg Maisenberg, Janine Jansen, Julian Rachlin und David Geringas zusammen. Er tritt in Konzerthäusern und auf Festivals auf der ganzen Welt auf, u. a. beim »Jerusalem International Chamber Music Festival«, »Delft Chamber Music Festival«, »Salonfestival«, »Verbier Festival«, bei den »BBC Proms«, im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, beim »Internationaal Kamermuziek Festival Utrecht« und beim »West Cork Chamber Music Festival«.

Amihai Grosz spielt eine Gasparo-da-Salò-Bratsche von 1570, die ihm von einer privaten Sammlung als Leihgabe auf Lebenszeit zur Verfügung gestellt wurde.