Mikhail Petrenko

Mikhail Petrenko gehört mit seinen stimmlichen und darstellerischen Fähigkeiten zu den gefragtesten Bässen weltweit. Er studierte am Rimsky-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg bei Bulat Minzhilkiev und ist Preisträger mehrerer internationaler Gesangswettbewerbe. Zu seinem Repertoire gehören u. a. Heinrich der Vogler (»Lohengrin«), Hunding (»Die Walküre«), Hagen (»Götterdämmerung«), König Marke (»Tristan und Isolde«), Frère Laurent (»Roméo et Juliette«), Don Basilio (»Il barbiere di Siviglia«), Ferrando (»Il trovatore«), Sarastro (»Die Zauberflöte«), Leporello (»Don Giovanni«), Papst Clemens VII (»Benvenuto Cellini«), Orest (»Elektra«), Fürst Galitzky (»Fürst Igor«) sowie die Titelpartie in »Le nozze di Figaro«. Kürzlich erlangte er viel Anerkennung als Figaro bei seinem Debüt an der Metropolitan Opera New York sowie bei der Uraufführung einer Opern-Ballett-Produktion von »Herzog Blaubarts Burg« mit dem Cleveland Orchestra und dem Joffrey Ballet. Letzte Opernengagements führten ihn zudem mit der Titelpartie in »Boris Godunow« ans Grand Théâtre de Genève, als Zaccaria in »Nabucco« ans Teatro alla Scala in Mailand, als Leporello an die Staatsoper Unter den Linden sowie als Orest an die Metropolitan Opera.

Mikhail Petrenko arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Yannick Nézet-Séguin, Vladimir Jurowski, Charles Dutoit, Myung-Whun Chung, Daniel Harding, Esa-Pekka Salonen, Sir Simon Rattle, Jonathan Nott, Marc Minkowski und Daniel Barenboim zusammen und gastiert an der Wiener Staatsoper, Dutch National Opera, Staatsoper Unter den Linden Berlin, Mailänder Scala sowie bei den Festspielen in Aix-en-Provence, Verbier, Salzburg, Luzern und bei den »BBC Proms«. Auf dem Konzertpodium ist er ebenfalls erfolgreich und gab Konzerte sowie Liederabende u. a. in Amsterdam, Rotterdam, San Sebastián und Budapest. Zuletzt sang er Rachmaninows »Die Glocken« mit dem BBC National Orchestra of Wales unter Thomas Søndergård, Schostakowitschs 13. Sinfonie »Babi Yar« mit den Berliner Philharmonikern unter Yannick Nézet-Séguin sowie »Herzog Blaubarts Burg« im Amsterdamer Concertgebouw unter Jaap van Zweden.

Aktuelle und zukünftige Engagements umfassen Auftritte als Fürst Iwan Chowanski (»Chowanschtschina«) an der Mailänder Scala, als Inquisitor (»Der feurige Engel«) am Theater an der Wien und in Wagners »Ring des Nibelungen« am Mariinsky-Theater. Aktuell ist Mikhail Petrenko mehrfach mit Schostakowitschs 13. Sinfonie zu erleben: unter der Leitung von Ingo Metzmacher mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in Berlin sowie mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter dem Dirigat von Yannick Nézet-Séguin im Konzerthaus De Doelen, im Théâtre des Champs-Elysées und im KONZERTHAUS DORTMUND. Außerdem singt er Orest in einer »Elektra«-Aufführung mit dem Philadelphia Orchestra, Don Giovanni beim »Verbier Festival« sowie Mahlers Achte im Konzerthaus Berlin.

Zu seinen zahlreichen Einspielungen gehören u. a. »Die Walküre« unter Valery Gergiev, erschienen beim Mariinsky-Label, Gounods »Roméo et Juliette« mit Yannick Nézet-Séguin bei der Deutschen Grammophon sowie Rachmaninows »Die Glocken« mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, herausgegeben von EMI Classics. Zudem übernahm er die Rolle des Leporello in Kaspar Holtens »Don Giovanni«-Verfilmung »Juan«.