Robin Johannsen

Die amerikanische Sopranistin Robin Johannsen kam als Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin nach Europa und wurde bald festes Ensemblemitglied des Hauses. Nach drei Jahren wechselte sie an die Oper Leipzig und ist seit 2008 freischaffend tätig mit einer besonderen Affinität zu barocker und klassischer Musik.

In der Spielzeit 2019/20 debütierte Robin Johannsen bei der Accademia nazionale di Santa Cecilia in Haydns »Schöpfung« unter Manfred Honeck und an der Semperoper Dresden mit Heinichens »La gara degli die« unter Ton Koopman. In Wien sang sie Bachs Magnificat mit den Wiener Symphonikern unter Philippe Jordan. Höhepunkte vergangener Spielzeiten waren u. a. eine Neuproduktion von Beethovens »Leonore« (Marzelline) mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs u. a. am Theater an der Wien, Festspielhaus Baden-Baden, Concertgebouw Amsterdam und der Philharmonie de Paris, Händels »Il trionfo del tempo e del disinganno« (Piacere) beim »Musikfest Bremen« und beim »Festival d’Ambronay«, die Neuproduktion von Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« (Konstanze) am Mozarteum Salzburg mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs, die Neuproduktion von »King Arthur« an der Staatsoper Berlin und am Theater an der Wien sowie Fiordiligi in »Così fan tutte« unter René Jacobs auf einer Tournee durch Deutschland, Spanien und Asien. Weiterhin arbeitete Robin Johannsen mit führenden Barockorchestern wie dem Freiburger Barockorchester, Concerto Köln, La Cetra Basel, Ensemble Pygmalion und der Akademie für Alte Musik Berlin.

Auf CD liegen u. a. Aufnahmen von Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« unter René Jacobs, Arien und Kantaten von Antonio Caldara mit Alessandro De Marchi und der Academia Montis Regalis,Telemanns »Ein feste Burg ist unser Gott« mit Concerto Melante und neapolitanische Arien mit Andreas Küppers vor.