Auftritte im Konzerthaus Dortmund

Lawrence Power

Lawrence Power zählt zu den führenden Bratschisten der Gegenwart. Er musiziert mit Top-Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Sinfonieorchestern von Chicago und Boston, dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra sowie den Orchestern von London, Warschau und Bergen. In der Saison 2012/13 war Lawrence Power mit Strauss’ »Don Quixote« unter Yannick Nézet-Séguin wieder beim London Philharmonic Orchestra zu erleben sowie in Deutschland erstmals beim RSO Stuttgart mit Hindemiths »Schwanendreher« und beim hr-Sinfonieorchester mit »Remnants of Song« unter Susanna Mälkki. Für 2013/14 hat er bei James MacMillan ein neues Bratschenkonzert in Auftrag gegeben.

Lawrence Power konzertierte u. a. mit allen großen britischen Orchestern, darunter das London Symphony Orchestra, mit Orchestern in Skandinavien, Spanien, Neuseeland und mit Kammerorchestern wie der Camerata Salzburg, dem English Chamber Orchestra, dem Verbier Festival Chamber Orchestra, der Amsterdam Sinfonietta und den Festival Strings Lucerne. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Martyn Brabbins, Frans Brüggen, Sir Mark Elder, Oliver Knussen, Sir Roger Norrington, Krzysztof Penderecki, Gerard Schwarz, Leonard Slatkin, Markus Stenz, Yan Pascal Tortelier und Ilan Volkov. Zudem ist er häufig zu Gast bei internationalen Musikfestivals wie in Bonn, Verbier, Vancouver, Oslo und Tanglewood sowie in Edinburgh, Aldeburgh und Cheltenham in Großbritannien. Im Zuge seiner Bemühungen, das Repertoire für Bratsche zu erweitern, hat Lawrence Power Weltpremieren vieler Werke aufgeführt, die eigens für ihn geschrieben wurden, darunter Kompositionen von Sally Beamish, John Kaefer, Colin Mathews, Mark-Antony Turnage, Andrew Toovey und Huw Watkins.

Seine zahlreichen Aufnahmen wurden von der Presse gefeiert. Er spielte mit Maxim Vengerov Mozarts Sinfonia concertante für EMI ein, die Konzerte von Bartók, Britten, Rosza, Rubbra und Walton sowie Sonaten von Brahms und Schostakowitsch, aber auch Welt-Ersteinspiellungen von Werken von Cecil Forsyth und York Bowen und die Gesamteinspielung aller Werke Hindemiths für Bratsche, die als Referenz-Aufnahme gilt (Hyperion).

Nach Auszeichnungen bei vielen internationalen Wettbewerben wie dem »Concours International d’Alto Maurice Vieux« in Paris und als Gewinner der »Primrose International Viola Competition« in Kanada wurde er für das renommierte »BBC New Generation Artists Scheme« ausgewählt.
2011 kam er auf die Shortlist für den »Royal Philharmonic Society Instrumentalist Award«. Neben seiner Karriere als Solist ist Lawrence Power auch als Kammermusiker sehr begehrt, u. a. als Mitglied des Nash Ensembles.

Lawrence Power spielt eine seltene Bratsche von Antonio Brenzi (Bologna, ca. 1610), bei deren Erwerb er von der Nigel Brown Stiftung unterstützt wurde. Power ist Professor an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Gründer und künstlerischer Leiter des »West Wycombe Chamber Music Festivals«.