Julia Lezhneva

Die Stimme der jungen russischen Sopranistin Julia Lezhneva wurde als »engelsgleich« (»New York Times«) beschrieben und die Presse attestierte ihr einen »reinen Ton« (»Opernwelt«) und  »makellose Technik« (»The Guardian«). 1989 auf Sachalin in eine Familie von Geophysikern geboren, begann sie im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und zu singen. Nach ihrem Abschluss an der Gretschaninow Musikschule setzte sie ihr Gesangs- und Klavierstudium am Moskauer Konservatorium fort. Im Alter von 17 Jahren erregte sie mit ihrem Sieg beim »Elena Obraztsova International Competition« international Aufmerksamkeit; mit 18 stand sie mit Juan Diego Flórez bei der Eröffnung des »Rossini Opera Festival« in Pesaro unter Alberto Zedda auf der Bühne. 2008 nahm sie Studien bei Tenor Dennis O’Neill in Cardiff auf, unterstützt von einem Stipendium des Kempinski Arts Programme und schloss ihren Master of Music bei Yvonne Kenny an der Londoner Guildhall School of Music ab. Darüber hinaus besuchte sie Masterclasses bei Elena Obraztsova in St. Petersburg, Alberto Zedda in Pesaro und Thomas Quasthoff in Verbier. 2009 gewann sie den Ersten Preis bei der »Mirjam Helin International Opera Competition« – als jüngste Teilnehmerin in der Geschichte des Wettbewerbs.

2010 sorgte Julia Lezhneva für eine Sensation bei den »Classical Brit Awards« in der Londoner Royal Albert Hall, als sie auf Einladung von Dame Kiri Te Kanawa Rossinis »Fra il padre« sang. 2011 verlieh ihr die Zeitschrift »Opernwelt« für ihr Debüt am Théâtre de la Monnaie in Brüssel den Titel »Nachwuchssängerin des Jahres«. Im Februar 2012 feierte sie einen überwältigenden Erfolg bei der Feier der »Victoires de la Musique Classique« in Paris, wo sie sich die Gala-Bühne mit Renée Flemming, Natalie Dessay, Philippe Jaroussky und Nathalie Stutzmann teilte. Im Sommer 2012 trat sie im dritten Jahr in Folge bei den »Salzburger Festspielen« auf und sang Asteria in Händels »Tamerlano« neben Plácido Domingo und Bejun Mehta. Ihre Bühnen- und Konzertauftritte der Saison 2010/11 führten sie an die Brüsseler und Berliner Staatsoper, zum »Mostly Mozart«-Festival am Lincoln Center, zum Cleveland Orchestra, zu den Musiciens du Louvre, zu Il Giardino Armonico und zu Europa Galante für eine Europa-Tournee.

In der Saison 2012/13 war Julia Lezhneva auf einer Europa-Tournee mit Giovanni Antonini und Il Giardino Armonico, in einer Konzert-Tournee mit Händels »Il trionfo del tempo« mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester sowie konzertanten Aufführungen von Händels »Alessandro« im Concertgebouw Amsterdam, dem Salle Pleyel in Paris und am Theater an der Wien zu erleben. Eine konzertante Aufführung von Rossinis »Il barbiere di Siviglia« unter Sir Roger Norrington führte sie nach Paris; darüber hinaus trat sie mit dem Tchaikovsky Symphony Orchestra Moskau unter Vladimir Fedoseyev sowie mit dem Pianisten Mikhail Antonenko auf.

Julia Lezhneva tritt in renommierten Konzertsälen und Opernhäusern in Europa und den USA auf, darunter die Royal Albert Hall und das Barbican in London, die Avery Fisher Hall am Lincoln Center in New York, die Severance Hall in Cleveland, der Salle Pleyel, das Théâtre des Champs-Élysées und der Salle Gaveau in Paris, das Wiener Konzerthaus und das Theater an der Wien, die Berliner Staatsoper und die Alte Oper Frankfurt, das Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel, L’Auditori Madrid, der Große Saal des Moskauer Konservatoriums, das Puschkin-Museum, Bolschoi-Theater sowie die »Salzburger Festspiele«, die »Salzburger Mozartwoche«, »Misteria Paschalia« und die Festivals von Verbier, Beaune, Torroella.

Julia Lezhneva arbeitet mit solch renommierten Dirigenten wie Marc Minkowski, Giovanni Antonini, Franz Welser-Möst, René Jacobs, Louis Langrée, Fabio Biodi, Jean-Christophe Spinosi, Diego Fasolis, Alberto Zedda, Vladimir Fedoseyev und Vladimir Minin sowie mit den Sängern Plácido Domingo, Anna Netrebko, Dame Kiri Te Kanawa, Dennis O’Neill, Juan Diego Flórez, Philippe Jaroussky, Max Emmanuel Cencic, Bejun Mehta, Franco Fagioli, Nathalie Stutzmann, Vivica Genaux und Ann Hallenberg.

Seit 2011 hat Julia Lezhneva einen Exklusivvertrag mit dem Label Decca.