Auftritte im Konzerthaus Dortmund

Chor der Bamberger Symphoniker

Das Repertoire des von seinem Gründer Rolf Beck geleiteten Chores der Bamberger Symphoniker reicht von der weltlichen und geistlichen A-cappella-Literatur bis zu den großen vokalsinfonischen Werken aus Klassik, Romantik und dem 20. Jahrhundert. Mit vielen Konzerten und Rundfunkaufnahmen sowie CD-Produktionen und Fernsehauftritten hat sich der Chor weit über Bamberg und Deutschland hinaus ein hohes Ansehen in der Musikwelt erworben. Auftritte in den deutschen Musikmetropolen sind ebenso Teil der Konzerttätigkeit wie Gastspiele bei den führenden europäischen Festivals, so etwa dem »Lucerne Festival« und den »Salzburger Festspielen«, dem »Brucknerfest Linz« oder dem Festival »Prager Frühling«. Zu den Dirigenten, mit denen der Chor zusammen musizierte, gehören Chefdirigent Jonathan Nott, sein Vorgänger Horst Stein, Ehrendirigent Herbert Blomstedt, Robin Ticciati, der Gründer und Leiter des Chores Rolf Beck sowie zahlreiche Gastdirigenten.

Den Schwerpunkt der Zusammenarbeit des Orchesters mit dem Chor der Bamberger Symphoniker bildeten in den letzten Jahren die Aufnahmen von Gustav Mahlers Sinfonien Nr. 2, 3 und 8 unter Chefdirigent Jonathan Nott. Gerade diese Achte ist eine der bedeutsamsten Einspielungen, die Chor und Orchester der Bamberger Symphoniker sowie viele weitere Mitwirkende gemeinsam vorgelegt haben. Mit Mahlers 8. Symphonie wurde 1993 unter Mitwirkung des Chors der Bamberger Symphoniker die Konzerthalle Bamberg eröffnet. In dieser monumentalen Vokalsinfonie verbinden sich überdies die böhmische Herkunft Mahlers sowie der Bamberger Symphoniker mit einer romantischen Klangkultur, die seit Jonathan Notts Ära als Chefdirigent des Orchesters verstärkt durch die Musik der Moderne geprägt wird – ohne dass dabei der Gesang als wichtiger Ursprung des Musizierens vernachlässigt würde. Genau dies belegt die genannte Einspielung von Mahlers Achter: Denn der Chorgesang ist es, der in dieser epochalen Komposition einen ganz maßgeblichen Rahmen setzt, in den sich die Orchesterstimmen integrieren.

Die Aufnahme in das Chorensemble ist von einem Vorsingen abhängig, bei dem die stimmlichen und allgemeinen musikalischen Fähigkeiten überprüft werden. Die Mitglieder des Chores bereiten die Werke zunächst selbstständig vor und treffen sich danach projektbezogen an Probenwochenenden.