Le Cercle de l’Harmonie

Seit seiner Gründung 2005 ist Le Cercle de l’Harmonie regelmäßiger Gast an renommierten Häusern Frankreichs und anderer Länder wie dem Théâtre des Champs-Élysées, der Opéra national de Paris und Opéra comique in Paris sowie bei internationalen Festspielen wie dem »Festival d’Aix-en-Provence«, »Festival de Beaune« und den »BBC Proms«. Europaweit ist das Orchester etwa am Teatro La Fenice in Venedig, im Bozar Brüssel, Londoner Barbican Centre, beim »Musikfest Bremen«, im Concertgebouw Amsterdam, in der Kölner Philharmonie und im KONZERTHAUS DORTMUND zu erleben.

Die Musiker des Cercle de l’Harmonie erhielten ihre Ausbildung auf historischen Instrumenten an den renommiertesten Konservatorien u. a. in Den Haag, Basel und Paris. Zum größten Teil orientieren sie sich bei ihren Auftritten an der revolutionären historischen Aufführungspraxis, die Nikolaus Harnoncourt und Gustav Leonhardt in der Mitte des 20. Jahrhunderts anstießen. Le Cercle de l’Harmonie heißt Musiker jeglichen Hintergrunds willkommen und repräsentiert einen aktuellen Umschwung in der Musikwelt: Vertraut mit modernen Techniken und überzeugt vom notwendigen Einsatz historischer Instrumente setzt es sich für die Wahrung bestimmten Repertoires ein.

Jérémie Rhorer und seine Musiker teilen die Gewissheit, dass man durch das Spiel auf historischen Instrumenten, für die Komponisten ihre Werke geschrieben und konzipiert haben, die Authentizität und den Geist dieser Werke wiederentdecken kann. So verteidigen sie die enge Verbindung von Text und musikalischer Struktur.

Neben den großen Werken von Mozart und Haydn widmet sich Le Cercle de l’Harmonie dem französischen Repertoire, vor allem Werken aus der Zeit zwischen 1750 und 1850, und Komponisten von Gluck über Wagner bis Berlioz. Die Diskografie von Jérémie Rhorer und Le Cercle de l’Harmonie erweitert sich Jahr um Jahr: darunter sind etwa Mozart-Arien, gesungen von Diana Damrau, die Mozart-Sinfonien Nr. 25, 26 und 29, Arien von Johann Christian Bach, gesungen von Philippe Jaroussky (Virgin Classics), Cherubinis »Lodoïska«, eine Einspielung mit sinfonischen Werken von Reber, Berlioz und Liszt, eine CD mit Beethovens erster Sinfonie und zweiter Violinromanze (Ambroisie Naïve) sowie Aufnahmen von »Die Entführung aus dem Serail« und »La clemenza di Tito« am Théâtre des Champs-Élysées (Alpha Classics).

Le Cercle de l’Harmonie wird unterstützt vom Ministère de la Culture et de la Communication und gesponsert von Caisse des Dépôts sowie Montpensier Finance.