Jean-Guihen Queyras

Neugier und Vielfalt prägen das künstlerische Wirken von Jean-Guihen Queyras. Wenn drei Komponenten – die innere Motivation von Komponisten, Interpret und Publikum – auf derselben Wellenlänge liegen, entsteht ein gelungenes Konzert. Diese Ethik der Interpretation lernte Jean-Guihen Queyras bei Pierre Boulez, mit dem ihn eine lange Zusammenarbeit verband. Mit diesem Ansatz geht Jean-Guihen Queyras in jede Aufführung, stets mit makelloser Technik und klarem, verbindlichem Ton, um sich ganz der Musik hinzugeben. So nimmt er sich mit gleicher Intensität sowohl Alter Musik als auch zeitgenössischer Werke an. Diese Vielfältigkeit hat viele Konzerthäuser, Festivals und Orchester dazu bewegt, Jean-Guihen Queyras als Artist in Residence einzuladen, darunter das Royal Concertgebouw Orchestra, das »Festival d’Aix-en-Provence« und das Orchestre Philharmonique de Strasbourg.

Jean-Guihen Queyras ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Orchestern und arbeitet mit Dirigenten wie Iván Fischer, Philippe Herreweghe, Yannick NézetSéguin, François-Xavier Roth, Sir John Eliot Gardiner und Sir Roger Norrington. Die Diskografie von Jean-Guihen Queyras ist beeindruckend. Zuletzt erschienen Aufnahmen mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach und Antonio Vivaldi sowie eine gemeinsame Aufnahme mit Alexandre Tharaud. Queyras nimmt exklusiv für Harmonia Mundi auf.

Zu den Höhepunkten in der Saison 2021/22 gehören Einladungen vom Orchestre de Paris, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Ensemble Resonanz sowie Konzerte mit Alexandre Tharaud, Alexander Melnikov und Isabelle Faust, und nicht zuletzt Konzertreisen nach Japan, Nord- und Südamerika.