Simone Lamsma

Gefeiert für ihr »brillantes, sauberes, expressives und intensives« (»Cleveland Plain Dealer«) und »absolut atemberaubendes« (»Chicago Tribune«) Spiel wird die niederländische Geigerin Simone Lamsma von Kritikern, Kollegen und dem Publikum als eine der hervorstechendsten und hinreißendsten Musikerpersönlichkeiten in der Klassikwelt geschätzt. Jaap van Zweden, mit dem Lamsma regelmäßig zusammenarbeitet, beschreibt sie als eine der weltweit führenden Geigerinnen.

Mit ihrem sehr umfangreichen Repertoire von mehr als 60 Violinkonzerten ist Simone Lamsma in jeder Saison bei vielen der weltweit führenden Orchestern zu Gast. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen ihre Debüts beim New York Philharmonic unter der Leitung von Jaap van Zweden und beim Chicago Symphony Orchestra, das vom »Chicago Tribune« als »bestechend schön« beschrieben wurde, sowie beim Houston Symphony, National Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic, San Francisco Symphony, Iceland Symphony Orchestra, Yomiuri Nippon Symphony und beim Hessischen Rundfunk Orchester. Erneute Einladungen führten sie zum Cleveland Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, Royal Concertgebouw Orchestra, Rotterdam Philharmonic, Netherlands Radio Philharmonic, Finnish Radio Symphony, Les Siècles, Orchestre Philharmonique de Radio France, BBC Philharmonic und Hong Kong Philharmonic.

Höhepunkte der Saisons 2018/19 und 2019/20 umfassen Debüts mit den Sinfonieorchestern von Detroit, Pittsburgh, Milwaukee und dem Sydney Symphony Orchestra, Gürzenich Orchester, MDR Sinfonieorchester, Orchestre National du Capitole de Toulouse und Wiedereinladeungen zum City of Birmingham Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Warsaw Philharmonic, Hallé Orchestra, RTE Symphony Orchestra, BBC Scottish Symphony Orchestra, Bournemouth Symphony Orchestra und Houston Symphony.

Neben ihrer engen Zusammenarbeit mit Jaap van Zweden hat Simone mit vielen anderen bedeutenden Dirigenten wie Vladimir Jurowski, Sir Neville Marriner, Yannick Nézet-Séguin, Jukka-Pekka Saraste, James Gaffigan, Sir Andrew Davis, Andrès Orozco-Estrada, Jiří Bělohlávek, Marek Janowski, Carlos Kalmar, Kirill Karabits, Stéphane Denève, Hannu Lintu, Yan Pascal Tortelier, Fabien Gabelund James Feddeck gearbeitet.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin umfassen Simone Lamsmas Recital-Auftritte u. a. ihr mit Spannung erwartetes Debüt in der Londoner Wigmore Hall und der New Yorker Carnegie Hall im März 2017 mit Pianist Robert Kulek, deren Programme die Uraufführung eines neuen Werks von James MacMillan – einer Auftragskomposition der Carnegie Hall – umfassten. Sie kehrte außerdem zum »Chicago Winter Chamber Music Festival« Evanston zurück, wo sie Sonaten und Trios mit Pianist Andrew Armstrong und Cellist Kenneth Olson aufführte.

Simones Lamsma’s neueste CD-Aufnahme mit dem 1. Violinkonzert von Dmitri Schostakowitsch und Sofia Gubaidulinas »In Tempus Praesens« mit der Netherlands Radio Philharmonic, James Gaffigan und Reinbert de Leeuw, wurde im Februar 2017 herausgebracht und erhielt großen Beifall der Kritik, ebenso wie zuvor ihre CD mit Kammermusik von Mendelssohn, Janáček und Schumann mit dem Pianisten Robert Kulek, mit dem sie 2017 auch bei ihren ersten Recitals in der Wigmore Hall London und der Carnegie Hall New York gefeiert wurde.

Simone Lamsma begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinunterricht und zog im Alter von 11 Jahren nach Großbritannien, um an der Yehudi Menuhin School bei Professor Hu Kun zu studieren. Mit 14 Jahren gab sie ihr Solodebüt mit dem Noord Nederlands Orchestra. Sie setzte ihr Studium an der Royal Academy of Music in London bei den Professoren Hu Kun und Maurice Hasson fort, wo sie im Alter von 19 Jahren mit höchsten Auszeichnungen und mehreren bedeutenden Preisen ihren Abschluss machte. 2011 wurde sie dort »Associate of the RAM« als Ehrung für Studenten, die erhebliche und bemerkenswerte Leistungen auf ihrem Gebiet erbracht haben.

Simone Lamsma spielt die »Mlynarski«-Stradivari von 1718, die ihr von einem großzügigen anonymen Förderer zur Verfügung gestellt wird.