• Foto: Simin Kianmehr / WDR
Jeder Mensch erinnert sich an den einen Lehrer oder die Professorin, der oder die ihn entscheidend geprägt hat. Auch Komponistinnen und Komponisten – Genie hin oder her – müssen erst einmal ihr Handwerk erlernen, um dann ihren eigenen Weg, ihre eigene Sprache zu suchen und zu finden. Wie viel sie ihren Lehrern verdanken und wie weit sie ihren Vorbildern folgen, ist durchaus unterschiedlich: Die einen werfen schnell alles über Bord, was sie gelernt haben, die anderen bleiben ihr Leben lang im Schatten ihrer Meister. Und umgekehrt stellt sich für die Lehrerinnen und Lehrer die Frage, ob sie sich als Kopf einer Schule verstehen, die sich in jedem fortsetzt, der bei ihr oder ihm studiert hat – oder ob es ihnen gelingt, in ihren Schülerinnen und Schülern das Eigene zu entdecken und zu fördern. Fördern und fordern auf der einen Seite, aufbegehren und gehorchen auf der anderen – so oder so ist es ein spannendes und folgenschweres Verhältnis.

Als Antonín in Prag geboren, als Anton in Bonn (wo er Freundschaft mit dem gleichaltrigen Beethoven schloss), Hamburg, Wien, und schließlich als Antoine in Paris: Reicha war ein echter Europäer, und davon profitierten auch die Musiker, die seit 1809 bei ihm am Pariser Conservatoire studierten: Hector Berlioz, Franz Liszt, Charles Gounod, Louise Farrenc, George Onslow, César Franck oder Friedrich von Flotow. Selbst der eher kritische Berlioz war voll des Lobes: » Reicha lehrte den Kontrapunkt mit bemerkenswerter Klarheit; er hat mir in kurzer Zeit und mit wenigen Worten viel beigebracht. Überhaupt unterließ er es nicht – wie die meisten Lehrer –, seinen Schülern die Regeln, deren Befolgung er ihnen empfahl, soweit möglich, zu begründen.«

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